Rudelgucken

Spread the word: Public Viewing war gestern2006, heute ist Rudelgucken angesagt!

Damit ihr beim nächsten Gespräch mit eurem Lieblings-Ami nicht für absolut geschmacklos gehalten werdet, wenn ihr erzählt, dass ihr die EM am liebsten beim „Public Viewing“ verfolgt, sagt lieber: „Hey, let’s go Rudelgucken!“ Verwirrte Blicke werden euch trotzdem gewiss sein, aber wenigstens denkt euer US-amerikanischer Gegenüber nicht gleich an seine verstorbene Großmutter o.ä. In den USA steht der Begriff nämlich wohl für die öffentliche Aufbahrung von Toten, wie 1LIVE berichtet.

Einen möglichen Duden Eintrag liefert 1LIVE auch, also geht Rudelgucken und sprecht darüber! Dann steht in einer der nächsten Duden-Ausgaben vielleicht bald:

Ru|del|gu|cken, das: gemeinschaftliches, meist öffentliches, Mitverfolgen vieler Zuschauer von Fußballturnieren wie die Welt- und Europameisterschaft auf Großbildwänden an öffenlichen Plätzen. Der Begriff Rudelgucken wird seit der Europameisterschaft 2008 anstelle des im Jahre 2006 eingebürgerten Scheinanglizismus „Public Viewing“ verwendet. Der Ausdruck wurde von 1LIVE, einem Hörfunksender des Westdeutschen Rundfunks, im Juni 2008 mittels einer Abstimmung der Hörer, als deutschsprachiger Begriff etabliert.

Ein Gedanke zu „Rudelgucken“

  1. Rat angenommen und befolgt. Das Wort „public viewing“ wurde in meinem Sprachschatz durch „Rudelgucken“ ersetzt. Und auch den Amis wird das deutsch klingende Wort bestimmt besser gefallen…

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